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Physiotherapie

Klaus Z. aus Deutschland fragt:

Mit Interesse habe ich Ihren letzten Artikel gelesen. Unser Hund hatte vor einer Weile auch einen Bandscheibenvorfall. Er hat sich eigentlich gut erholt, aber die Hinterbeine funktionieren nicht so richtig. Kann man denn bei einem Hund auch Reha-Maßnahmen ergreifen – wie beim Menschen?

 

Lieber Klaus!


Ja, das kann man!
Der Zweig "Physiotherapie" hat zwar erst vor relativ kurzer Zeit Einzug in die Veterinärmedizin gehalten, zeigt sich aber bereits als sehr erfolgversprechend.

Genau wie beim Menschen besteht der Bewegungsapparat des Hundes aus Muskeln, Sehnen, Knochen, Gefäßen und Nerven. Und ganz ähnlich wie in der humanmedizinischen Rehabilitationsbehandlung kann auch beim Tier die Wiederherstellung der Funktionalität durch Rehamaßnahmen positiv beeinflusst werden.

Die veterinärmedizinischen Physiotherapeuten arbeiten mit Massage und Krankengymnastik, mit Therapie- und Unterwasserlaufbändern. Auch Geräte wie Schaukelbretter oder Trampoline werden eingesetzt. Heutzutage, Klaus, finden sich in einer gut ausgestatteten Tierphysiotherapiepraxis die Einrichtungen für Lasertherapien, Magnetfeldtherapien, Elektrotherapien, Kryotherapien sowie therapeutische Ultraschallgeräte. Auch Tier-Osteopathie wird vielerorts angeboten.

Die "Reha" ersetzt zwar keine tierärztliche Behandlung, wäre aber – nicht nur bei einem überstandenen Bandscheibenvorfall, sondern auch bei anderen Schwächen oder Krankheiten des Bewegungsapparats – die ideale Begleitbehandlung. Sie kann beispielsweise zur Schmerzlinderung beitragen, indem Muskelverspannungen manuell gelöst werden. Oder sie kann einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt bzw. zur Wiedererlangung der Gelenkbeweglichkeit und damit zum Muskelaufbau leisten.

Außerdem macht diese Form der Therapie den meisten vierbeinigen Patienten sogar Spaß! Denn hier gibt es keine Spritzen, bittere Pillen oder schmerzhaften Untersuchungen. Ein guter Tierphysiotherapeut geht immer auf die Neigungen seines jeweiligen Patienten ein und baut darauf seinen Behandlungsplan auf. Beispielsweise werden Hunde, die das Wasser lieben, begeistert die "Aqua-Therapien" mitmachen und andere wiederum werden sich höchst kooperativ zeigen, wenn es darum geht, den "Reha-Parcours" zu meistern. Und welcher Vierbeiner genießt nicht eine gekonnte und entspannende Massage?