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Trachealkollaps

Ingrid R. aus Palma Nova fragt:

Mein Hund macht Geräusche, als wenn er rückwärts niest. Ich habe im Internet nachgelesen, dass er einen Trachealkollaps haben kann. Können Sie mir das bitte kommentieren?

 

Liebe Ingrid!


Als Trachea bezeichnet der Mediziner die Luftröhre. Man kann sich dieses Organ wie ein Rohr vorstellen, das die Atemluft vom Kehlkopf in die Bronchien führt. Ein Kollaps ist ein Zusammenbruch. Unter einem Trachealkollaps versteht man die Abflachung der Luftröhre, so dass ihr Hohlraum stark eingeschränkt wird. Diese Verengung führt dazu, dass der Hund nur unter Schwierigkeiten seinen Sauerstoffbedarf decken kann, da er nicht in der Lage ist, mengenmäßig ausreichend Atemluft in die Lungen zu befördern. Besonders bei Anstrengung, Aufregung oder Reizung der Luftröhre – wie beispielsweise ruckartiges Ziehen an der Leine – sind Hustenanfälle, "Rückwärtsniesen", Pfeifgeräusche und Bauchatmung die Folge.
Ein Trachealkollaps passiert nicht plötzlich, sondern entwickelt sich. Insbesondere ältere, übergewichtige Hunde kleiner Rassen sind von der Krankheit betroffen. Die Vererblichkeit dieser Veranlagung wird diskutiert.
Wenn das Gewebe der Luftröhre erschlafft und der Hohlraum sich zunehmend verengt, berühren sich die Trachealwände häufig beim Atmen was zu einer dauerhaften Reizung der Atemwege und damit zu häufigem Husten führt. Ein Trachealkollaps bleibt oft lange Zeit unbemerkt, obwohl die Engstelle röntgenologisch gut zu erkennen ist.
Durch den chronischen Sauerstoffmangel bilden sich Spätschäden im Körper. Vor allem Lungen- und Lebergewebe sind betroffen. Therapeutisch gibt es eine Reihe von Medikamenten, die zur Verbesserung der Atmung und zur Linderung der Krankheitsfolgen eingesetzt werden können. Ursächlich ist die Luftröhrenverengung nur chirurgisch zu beheben.
Wenn Sie also vermuten, Ingrid, Ihr Hund könnte unter einem Trachealkollaps leiden, so lassen Sie ihn baldmöglichst röntgenologisch untersuchen.