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Arthritis Katze

Greta H. aus Felanitx fragt:

Ich plage mich schon viele Jahre mit Arthritis herum. Ist es möglich, dass meine alte Katze auch unter Arthritis leidet?

 

Liebe Greta!


Sicherlich wäre das möglich. Allerdings ist Katzen ein schmerzhafter Zustand längst nicht so gut anzumerken wie anderen Tieren. Bei Gelenkschmerzen beispielsweise können sie ihre Bewegungsabläufe dem Schmerzzustand enorm gut anpassen, so dass man erst im fortgeschrittenen Zustand erkennt, dass eine Lahmheit vorliegt. Es ist daher wichtig, auf verschiedene klinische Anzeichen zu achten, um eine schmerzhafte Erkrankung rechtzeitig zu erkennen. Schläft die Katze mehr als sonst? Ist sie vorsichtig, wenn sie auf den Sessel steigt? Oder springt sie vielleicht nicht mehr gerne herunter? Hat sie keine Lust mehr zum Spielen? Weicht sie Streicheleinheiten aus oder zuckt sie beim Bürsten zusammen? Manchmal ist es nur ein steifer Gang oder ein veränderter Gesichtsausdruck, der uns einen Hinweis gibt.

Am häufigsten sind bei der Katze die Hüftgelenke und die Ellbogen von Arthritis betroffen. Auch degenerative Prozesse in der Lendenwirbelsäule können arthritische Schmerzen verursachen.

Die tierärztliche Untersuchung stützt sich – neben Veränderungen der Herz- und Atemfrequenz sowie der Körpertemperatur – vor allem auf die röntgenologische Darstellung der Gelenke. Manchmal stellt sich bei diesen Untersuchungen heraus, dass andere chronische Krankheiten vorliegen, wie beispielsweise Nierenprobleme, die eine Arthritis überdeckt haben. Die Therapie einer schmerzhaften Gelenkserkrankung wird heutzutage wie auch in der Humanmedizin vor allem mit nicht-kortisonhaltigen Entzündungshemmern (NSAID) durchgeführt. Leider gibt es für Katzen nur sehr wenige derartige Medikamente, die auf Dauer vertragen werden. Oft werden Katzen mit Vergiftungserscheinungen in die Sprechstunde gebracht, die Hunde- oder Menschentabletten erhalten haben.

Schmerzbehandlungen – zusammen mit knorpelaufbauenden Substanzen und essentiellen Fettsäuren – erhöhen die Lebensqualität der Tiere und verlangsamen den Fortschritt der Arthrose. Unter Behandlung beobachtet man, insbesondere bei älteren Tieren, dass sie bewegungsfreudiger werden und den ganzen Ausdruck ihres felinen Charakters wieder zur Geltung bringen können.