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Wasserlaufband

Kurt W. aus Illetas fragt:

Unser Hund hatte in Deutschland mehrere Gelenkoperationen. Da er sich danach viel weniger bewegt hat, hat er ordentlich zugelegt. Wir sind mit ihm regelmäßig zur Physiotherapie gegangen, wo er in einem Wasserlaufband trainieren konnte. Das hat ihm sehr gut getan und abgenommen hat er auch. Jetzt sind wir für ein paar Wochen in Mallorca und ich wollte wissen, ob wir weiterhin Wasserlaufband mit ihm machen sollen, oder ob es genauso gut ist, wenn wir ihn im Meer schwimmen lassen?

 

Lieber Kurt!


Das Schwimmen an sich ist zwar für einen wasserfreudigen Hund ein sehr gutes Bewegungstraining, besonders dann, wenn es ums Abnehmen geht. Der Energieverbrauch durch Schwimmen ist beim Hund wesentlich höher als beispielweise beim Traben. Pi mal Daumen kann man davon ausgehen, dass fünf Minuten freies Schwimmen dem Kalorienverbrauch eines siebenminütigen Dauerlaufes gleichkommt.

Aber das Schwimmen ersetzt keinesfalls die Übungen im Wasserlaufband für ein Tier mit Gelenksproblemen. Das hängt damit zusammen, dass bei der Hydrotherapie auf dem Band Bewegungsabläufe und Belastungen gezielt trainiert werden können. Beim Schwimmen hingegen können wir nicht in die Bewegungsmuster eingreifen. Das Wasserlaufband ist dafür konzipiert, Korrekturen vorzunehmen, sei es durch Muskelaufbautraining oder durch andere Gangbildkorrekturen.

Dass der Hund durch das Training abnimmt, ist ein willkommener Nebeneffekt bei übergewichtigen Arthrosepatienten, aber nicht immer das Primäranliegen.
Beim freien Schwimmen können wir nicht sehen, welche Extremität geschont oder überbelastet wird und haben daher auch keinen Anhaltspunkt für Korrekturen. Auf dem Band kann man die Bewegungsabläufe der einzelnen Gangarten genau beobachten und beispielsweise durch unterschiedliche Wasserhöhen Änderungen der Winkelung von Gelenken beim Gehen oder Laufen vornehmen. Gerade für operierte Rekonvaleszente ist diese Form der Physiotherapie von großem Vorteil für die Wiederherstellung einer vollwertigen Gelenksfunktion.