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Behandlung von Arthrosen

Arthur M. aus Alaró fragt:

Mein Hund ist nun schon älter und auch ein bisschen übergewichtig. Vor Jahren – in Deutschland – hat man schon Arthrose bei ihm festgestellt. Wenn er große Probleme hat, gebe ich ihm Schmerzmittel, die er aber nicht gut verträgt. Gibt es etwas, das man dauerhaft geben könnte und das keine Nebenwirkungen hat?

 

Lieber Arthur!


Das Problem bei Arthrose – oder Osteoarthritis wie wir sagen – ist, dass die Krankheit nicht stillsteht, sondern immer wieder Entzündungskaskaden produziert, die Schmerzen verursachen und dabei den Knorpel, der die Gelenke auskleidet, zunehmend zerstören. Das Ziel einer Therapie ist es daher, die Entzündung zu unterbrechen, den Schmerz zu lindern und die fortschreitende Knorpelzerstörung zu verlangsamen. Wir haben kortisonhaltige Schmerzmittel, die sehr wirksam sind, aber auf Dauer zu viele Nebenwirkungen haben. Wir haben Schmerzmittel, die kein Kortison enthalten und bei vielen Patienten auch dauerhaft gegeben werden können, ohne nennenswerte schädliche Nebenwirkungen zu verursachen. Leider sind beide Therapieansätze nicht immer befriedigend. Daher versucht man heutzutage, osteoarthritische Patienten durch eine Kombination von verschiedenen Therapien so lange wie möglich schmerzfrei und beweglich zu halten.
Dabei ist eine der zusätzlichen Möglichkeiten, die Krankheit positiv zu beeinflussen, eine optimal angepasste Ernährung. Das bedeutet für Tiere mit Arthrose ein Futtermittel, das mit Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren und so genannten Chondroprotektiva angereichert ist. Antioxidantien schützen bestimmte Vitamine, die entzündungshemmend wirken und am Knorpelaufbau beteiligt sind. Omega-3-Fettsäuren werden in Knorpelmembranen eingebaut und helfen dadurch, den Knorpel zu schützen. Auch Chondroprotektiva sind Stoffe, die das Knorpelgewebe schützen und ein Entzündungsgeschehen mildern. Futtermittel, die mit den oben genannten Stoffen versetzt sind, haben keine schädlichen Nebenwirkungen. Im Gegenteil: Die positive Wirkung zeigt sich beispielsweise auch in einer Verbesserung der Haut- und Fellqualität.
Die Antwort auf Ihre Frage wäre also, eine Kombination aus verschiedenen Behandlungen anzustreben. Zunächst sollte der Hund sein Normalgewicht erreichen, um die Gelenke nicht zusätzlich zu belasten. Dann sollte er auf eines der speziell für Arthrosepatienten entwickelten Futtermittel umgestellt werden. Um die Mobilität des Tieres und seine Gelenkbeweglichkeit zu erhalten, ist eine begleitende Physiotherapie absolut empfehlenswert. Reicht die Kombination dieser Maßnahmen noch nicht aus, um eine befriedigende Lebensqualität zu sichern, sollte zusätzlich die Dauergabe von nicht- kortisonhaltigen, entzündungshemmenden Schmerzmitteln erwogen werden.