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Maulgeruch Hund

Moritz B. aus Sa Torre fragt:

Unser Hund riecht übel aus dem Maul, hat aber keinerlei Zahnschmerzen. Müssen wir was unternehmen?

 

Lieber Moritz!


Die Frage ist, ob Ihr Hund wirklich keine Zahnschmerzen hat? Denn man merkt das den Tieren nicht unbedingt an, da sie weder laut klagen noch andere auffällige Symptome zeigen, die an Zahnweh denken ließen.
Der üble Maulgeruch ist in der Regel ein Zeichen für Zahnbeläge und Zahnstein. Solche Ablagerungen entstehen durch Bakterienherde, die sich im Zahnfleisch und an den Zahnhälsen entwickeln und am Beginn einer Kaskade von Erkrankungen stehen können. Was mit einer Zahnfleischentzündung beginnt, kann nämlich mit der Zeit auf andere Körperbereiche übergreifen, wie beispielsweise Leber, Nieren oder Herzklappen.

Daher ist es wichtig, bei derartigen Auffälligkeiten wie Geruch aus dem Fang die Maulhöhle untersuchen zu lassen. Bestätigt sich der Verdacht einer chronischen Infektion, wird der Patient auch auf eventuelle Folgeerkrankungen untersucht. Denn um eine Zahnsteinentfernung mittels Ultraschall durchführen zu können, muss das Tier in Narkose gelegt werden. Unter Anästhesie werden die Zähne von ihren Auflagerungen befreit, die Zahntaschen gründlich gesäubert und evtl. schadhafte Zähne entfernt. Je gründlicher eine solche Sanierung durchgeführt wird, desto nachhaltiger wird die erneute Bildung von Zahnstein verzögert. Unter Umständen muss das Tier auch antibiotisch versorgt werden.

Auf jeden Fall werden Sie nach dieser Behandlung feststellen, dass nicht nur der Maulgeruch verschwunden ist, sondern dass sich ihr Hund auch besser fühlt. Denn meistens lässt sich erst im Nachhinein erkennen, dass durch den chronischen Schmerzzustand und die physische Belastung durch die chronischen Infektionsherde die Lebensqualität des Vierbeiners erheblich eingeschränkt war.