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Degenerative Myelopathie

Rudolf Ü. aus Deutschland fragt:

Unser letzter Hund ist an der Schäferhund-Myelopathie gestorben. Jetzt hätten wir gerne wieder einen deutschen Schäferhund, aber so etwas wollen wir nie wieder mitmachen! Gibt es eine Möglichkeit, dem vorzubeugen?

 

Lieber Rudolf!


Die degenerative Myelopathie (DM) ist eine nicht heilbare Rückenmarkserkrankung, die langsam aber sicher fortschreitet und nur bei älteren Hunden auftritt. Der Begriff Schäferhund-Myelopathie stammt aus der Zeit als die Krankheit entdeckt wurde und vor allem der deutsche Schäferhund mit der Symptomatik in Verbindung gebracht werden konnte. Mittlerweile weiß man aber, dass die Krankheit regelmäßig auch bei anderen Hunderassen auftritt, wobei auch kleine Rasse und sogar Katzen nicht davon verschont bleiben.
Die ersten Krankheitszeichen sind Bewegungsstörungen der Hinterhand, meistens ein Überköten und Überkreuzen der Hinterläufe, Stolpern beim Wenden und später auch Zehenschleifen. Durch die fortschreitende Zerstörung des Myelins im Rückenmark werden die Ausfälle langsam immer schlimmer und führen zu schweren Lahmheiten und Lähmungserscheinungen, von denen auch Blase und Darm betroffen sein können. Schmerzen haben die betroffenen Tiere nicht. Trotzdem müssen sie irgendwann eingeschläfert werden, weil die Lähmung sich auch auf die Vordergliedmaßen ausdehnt und sie die Fähigkeit verlieren, aufzustehen und sich fortzubewegen.
Die gute Nachricht ist, dass wir mittlerweile in der Lage sind, mittels eines Gentests herauszufinden, ob ein Hund von der DM betroffen ist oder nicht. Durch das Einsenden einer einfachen Blutprobe in ein Speziallabor kann bei allen Rassen mit Sicherheit festgestellt werden, ob der Hund Träger der Erkrankung ist oder nicht.