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Leberzirrhose

Wolfgang L. aus Porreras fragt:

Können Sie mir erklären, welche Funktion genau die Leber hat und was man unter einer Leberzirrhose versteht?

 

Lieber Wolfgang!


Die Leber ist eine große Drüse mit außerordentlich komplexen Aufgaben. Sie liegt dem Brustfell an und wird schützend von den Rippen umgeben, da sie zu den wichtigsten Organen des Organismus zählt. Von den über 1000 verschiedenen Funktionen, die eine Leber leisten kann, ist vor allem ihre Bedeutung im Stoffwechselgeschehen zu erwähnen, denn sie kontrolliert und reguliert Zucker-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel. Weiterhin spielt das Organ – übrigens das größte Organ des Körpers – eine zentrale Rolle in der Entgiftung, in der Steuerung der Körpertemperatur und beim Aufbau, Abbau und der Speicherung von Blut und Blutinhaltsstoffen. Für das Verdauungsgeschehen steuert die Leber die Gallenflüssigkeit bei, die bei der Fettverwertung eine große Rolle spielt. Die Leber baut auch Cholesterine auf und ab und ist unentbehrlich für eine funktionierende Blutgerinnung.
Inwieweit dieses Organ seine vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, hängt natürlich von seinem Gesundheitszustand ab. Obwohl die Leber eine enorme Regenerationsfähigkeit besitzt und zerstörtes Gewebes durch neu gebildete, funktionsfähige Leberzellen ersetzen kann, können chronische, d. h. langandauernde, Lebererkrankungen zu irreparablen Organveränderungen führen. Solche Veränderungen sind beispielsweise Vernarbungen innerhalb des Lebergewebes. Je mehr Gewebsnarben sich bilden, desto mehr ist die Leber in ihrer Funktion eingeschränkt. Nimmt das Narbengewebe überhand, spricht man von einer Lebezirrhose. Im zirrhotischen Zustand ist die Regenerationsfähigkeit der Drüse schwach und der Patient befindet sich bereits in einem gesundheitlich bedenklichen Zustand.
Sollte daher irgendein Verdacht auf eine Lebererkrankung vorliegen, vor allem wenn neben allgemeinen Krankheitszeichen noch spezielle Symptome wir Gelbsucht, Vergrößerung des Bauchumfanges oder Verhaltensveränderungen dazukommen, sollte ganz dringend eine tierärztliche Untersuchung eingeleitet werden.