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Spondylose

Dagmar G. aus Mallorca fragt:

Bei meinem Hund wurde eine Verknöcherung der Wirbelsäule festgestellt. Er hat Schmerzen und lahmt manchmal ganz doll. Ich kann mir gar nichts darunter vorstellen, können Sie mir das ein wenig erklären?

 

Liebe Dagmar!


Eine Spondylose ist eine krankhafte Veränderung der knöchernen Wirbelsäule. Die Wirbelsäule besteht aus aneinandergereihten einzelnen Wirbelknochen, die durch Gelenke und Bänder beweglich miteinander verbunden sind und durch elastische Bandscheiben, die als Stoßdämpfer dienen, voneinander separiert werden. Kommt es zu Veränderungen an den Wirbelkörpern oder an den Bandscheiben ist die Folge eine Veränderung in der Beweglichkeit der Wirbelsäule. Im Fall einer spondylotischen Veränderung sieht man knöcherne Zubildungen, so genannte Spondylophyten oder Randzacken im unteren Bereich der Zwischenwirbelräume, die zunächst symptomlos bleiben. Im Verlauf der Erkrankung vergrößern sich diese Randzacken und können die Zwischenwirbelräume und die Wirbelgelenke überwachsen. So kommt es im Bereich dieser Spondylosen im Lauf der Zeit zu einer knöchernen Verbindung der betroffenen Wirbelsegmente, einer so genannten Ankylose. Die Wirbelsäule wird an diesen Stellen steif. Als klinische Folge treten meistens zunehmender Schmerz und Bewegungsstörungen auf.
Im Einzelfall kann sich die Erkrankung in sehr verschiedenen Symptomen bemerkbar machen, insbesondere wenn es zu Mischerkrankungen, wie beispielsweise Bandscheibenerkrankungen oder Arthrosen kommt. Als Ursache der Krankheit sind angeborene Faktoren genauso zu berücksichtigen wie chronische Haltungsschäden oder Abnutzungserscheinungen beim alten Tier. Spondylose ist nicht heilbar. Durch gezielte Therapien ist es jedoch möglich, besonders in frühen Stadien, das Fortschreiten der Verknöcherung zu verlangsamen und durch Haltungskorrekturen den Schmerzgrad für den Patienten zu senken. Der Erhalt der Lebensqualität ist somit dann meistens über lange Zeit möglich.