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Zahnwechsel

Werner Ä. aus Arenal fragt:

Sagen Sie mal, haben Hundewelpen auch Milchzähne, die gewechselt werden? Wir haben unserem Kleinen mal ins Maul geschaut und da scheint ein doppelter Eckzahn zu entstehen!

 

Lieber Werner!


Hunde werden – wie der Mensch auch – ohne Zähne geboren. Nach zirka 14 Tagen brechen nach und nach die Milchzähne durchs Zahnfleisch und ab dem zirka 4. Lebensmonat findet dann der Zahnwechsel statt. Das bleibende Gebiss besteht beim erwachsenen Hund aus 42 Zähnen.
Die Milchzähne des Hundes unterscheiden sich nur in ihrer Größe von den bleibenden Zähnen. Sie haben vollständig ausgebildete Wurzeln, die sich langsam auflösen, wenn der Zahnkeim des bleibenden Zahns anfängt zu wachsen. Wenn die Wurzel des Milchzahns vollständig aufgelöst ist, fällt der Zahn schmerzlos aus und der bleibende Zahn wird sichtbar.
Ein häufiges Problem im Verlauf des Zahnwechsels, vor allem bei den kleinen Hunderassen, sind Milchzähne, die nicht rechtzeitig ausfallen. Dadurch werden bleibende Zähne in ihrem Wachstum gestört und können schief auswachsen. Auch die Ansammlung von Futterresten in dem engen Zwischenspalt zwischen altem und neuem Zahn kann Probleme in Form von Entzündungen und Infektionen verursachen. Daher ist es ratsam, diese so genannten persistierenden Milchzähne möglichst frühzeitig zu entfernen. Ein anderes, allerdings wesentlich seltener auftretendes Problem sind Zähne, die im Kiefer verbleiben. Wird dieser Umstand rechtzeitig erkannt, ist es während der Zahnwachstumsphase unter Umständen möglich, durch eine chirurgische Freilegung des Problemzahns diesen noch zum Hochwachsen zu stimulieren. Gelingt das nicht, ist es ratsam, den Zahn zu extrahieren, um das Risiko einer Entstehung von Zysten und Tumoren zu vermeiden.