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Ballenverletzung

Anita T. aus Paguera fragt:

Mein Hund hat sich vorgestern am Ballen verletzt. Es hat erst furchtbar geblutet und jetzt leckt er sich ständig. Er humpelt auch ordentlich. Muss ich etwas unternehmen oder regelt sich das wieder von selbst?

 

Liebe Anita!


Leider sind Ballenverletzungen beim Hund keine Seltenheit und in der Regel müssen sie auch tierärztlich versorgt werden. Durch die sehr geringe Durchblutung in der Hornhaut der Ballen heilen Verletzungen in diesem Bereich ausgesprochen langsam. Durch das ständige Belecken infiziert sich die Wunde meistens und heilt noch weniger. Handelt es sich um einen Schnitt, was häufig vorkommt, sollte frühzeitig genäht werden. Nur so ist es möglich, dass trotz der unvermeidlichen und dauerhaften Belastung, die der Hund beim Laufen auf diese Stelle ausübt, ein Heilungsprozess beschleunigt werden kann. Handelt es sich um kleinere oder oberflächliche Verletzungen, eventuell auch Stichverletzungen, sollte aus demselben Grund zumindest ein Pfotenverband angelegt werden. Auch Pfotenverbände sind Sache des Tierarztes.
Außer als Erste-Hilfe-Maßnahme, beispielsweise bei starken Blutungen, genügt es keinesfalls, eine Hundepfote einfach mit Verbandmaterial zu umwickeln. Man richtet oft sogar mehr Schaden an als sowieso schon entstanden ist. Ist die Wunde schon älter und/oder infiziert, müssen zusätzliche Mittel eingesetzt werden, etwa eine Wundreinigung und Antibiotika. Auch entzündungshemmende Medikamente müssen oft in Erwägung gezogen werden. Nur in leichten Fällen genügt es, eine lokale Behandlung mit Heilsalben durchzuführen. Lassen Sie also die Verletzung Ihres Hundes unbedingt von einem Tierarzt begutachten!