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Chiropraxis

Kirsten H. aus Santa Ponsa fragt:

Mein Hund hat hin und wieder Schmerzen, die von der Wirbelsäule ausgehen .Jetzt habe ich gelesen, dass man mit Chiropraktik auch bei Hunden gezielt diese Probleme behandeln kann. Können Sie mir mehr darüber sagen?

 

Liebe Kirsten!


Was ist Chiropraktik? Das Wort setzt sich aus den griechischen Wortstämmen „chir“ für Hand und „praktik“ für Praxis zusammen. Damit ist schon ersichtlich, dass die Therapie am Hund ausschließlich mit den Händen und durch die Hände des Chiropraktors durchgeführt wird.
Die Anfänge der Chiropraktik gehen bis weit vor unsere Zeitrechnung zurück. Erste spinale manipulative Techniken sind bereits 400 v.Chr. bis 200 n.Chr. in Griechenland beschrieben.
Weitergehende Entwicklungen chiropraktischer Tätigkeiten folgten Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA.
Das Hauptaugenmerk der Chiropraktik liegt in der Optimierung von Gesundheit, basierend auf den „angeborenen Selbstheilungskräften des Körpers und ihrer Beziehung und Integration mit und durch das neurologische System“.
Das Hauptpostulat besagt, dass der Körper die angeborene Fähigkeit besitzt, Gesundheit zu erhalten und Krankheit zu widerstehen, die entsteht, wenn der Koordinator (das Nervensystem) nicht in der Lage ist, ausreichend mit den Geweben des Körpers zu kommunizieren.
Chiropraktik, als unumstritten anerkannter Zweig der heilenden Künste, ist spezialisiert auf die Korrektur von den durch Chiropraktoren diagnostizierten Fehlstellungen der Wirbelsäule mithilfe manueller Therapie, d. h. durch Manipulation am Wirbel den normalen Nerventonus und somit die normale Nervenfunktion wiederherzustellen.
Hauptaugenmerk liegt dabei auf muskulo-skeletalen Problemen, aber auch organische (viszerale) Probleme können durch Chiropraktik gelindert werden.
Zentrales Ziel der Chiropraktik ist die Restoration von Beweglichkeit, die direkt mit Bändern, Gelenkkapseln, Muskel-Sehnen-Beziehungen und Gefäßen der Bewegungseinheit korreliert, denn jedwede Gelenksimmobilisation führt zur Degeneration von Gelenken und Nerven.
Chiropraktik beim Hund ist sehr gut geeignet, beginnende degenerative Prozesse aufzuspüren, zu behandeln und zu kontrollieren, bevor es zu massiven pathologischen Veränderungen kommt, die die Bewegung und damit die Lebensfreude des Hundes − und auch des Besitzers− in einem hohen Maße einschränken.
Wenn Sie mehr über dieses Gebiet erfahren möchten, wenden Sie sich vertrauensvoll an unseren Kollegen Dr.Stefan Oetjen (dogdocoetjen@web.de), der diese Technik schon lange erfolgreich anwendet.