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Pannikulitis

Erika J. aus Cala Millor fragt:

Unser Hund hat jetzt schon zum wederholten Mal komische Knoten in der Haut. Bis jetzt ist es nach einiger Zeit immer wieder weggegangen, aber dieses Mal sind die Knoten irgendwie aufgegangen und wenn man darauf drückt, kommt Eiter heraus. Das hat er am Hinterbein und im Gesicht.

 

Liebe Erika!


Es ist nicht möglich, anhand Ihrer Beschreibung eine gültige Diagnose zu stellen. Möglicherweise handelt es sich um eine tiefe Hautinfektion, um Hautzysten oder sogar um ein tumoröses Geschehen. Am Wahrscheinlichsten scheint mir eine Pannikulitis zu sein. Darunter versteht man eine in der Regel örtlich begrenzte Entzündung des Unterhautfettgewebes. Diese Entzündung bildet tief in der Haut sitzende Knoten, die ulzerieren können und dann Fistelgänge bilden, aus denen sich öliges, gelblich-blutiges Material entleert, so wie Sie es beschreiben.
Um sicher zu gehen, dass es sich um diese Erkrankung handelt, muss man in jedem Fall Hautproben entnehmen, die in einem Speziallabor untersucht werden. Handelt es sich tatsächlich um eine Pannikulitis, sollte man nach eventuellen zugrundeliegenden Ursachen suchen, wie etwa immunologische Erkrankungen oder systemische Infektionen, denn die Pannikulitis kann als eigenständiges Krankheitsbild oder als Begleiterscheinung anderer Grundkrankheiten auftreten.
Kann man die auslösenden Ursachen nicht feststellen und handelt es sich um ein steriles Geschehen, ist es am besten, wenn man die Knoten chirurgisch entfernt. Ist dies nicht möglich, weil beispielsweise größere Flächen betroffen sind, muss man eine Kortisontherapie einleiten, eventuell in Kombination mit der Gabe von Vitamin E. Oftmals führt diese Behandlung – vor allem bei jungen Tieren – zum Verschwinden der Symptome und auch zu einer lang anhaltenden Remission.