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Ichthyose

Martina und Fred T. aus Andratx fragen:

Wir haben unsere reinrassige Golden Retriever Hündin decken lassen und sie hat sechs Welpen bekommen. Bei einem der Hündchen zeigt sich jetzt eine komische Hautkrankheit

 

Liebe Martina, lieber Fred!


Ja bitte, nur so kann ich mir ein genaues Bild davon machen. Wie alt ist der Welpe denn jetzt? Kratzt er sich oder ist die Schuppenbildung reizlos? Möglicherweise handelt es sich ja um eine Ichthyose, eine angeborene Störung in der Hornhautbildung, die bei dieser Rasse vorkommen kann. Die Ichtyose nennt sich im Volksmund auch Fischschuppenkrankheit (griechisch Fisch = Ichtys), da sie auch beim Menschen vorkommt und auf der unbehaarten Haut durch die starke trockene Schuppenbildung charakterisiert wird.
Die Ichthyose ist vererbbar und ich gehe davon aus, dass sie bei der Verpaarung der Elterntiere keine entsprechenden Tests veranlasst haben? Die Symptome zeigen sich schon in den ersten Lebenswochen und leider gibt es bis dato keinerlei Heilmöglichkeiten für diese Krankheit. Zur Diagnosebestätigung wird eine Hautprobe entnommen und untersucht. Therapeutisch beschränkt sich die Behandlung auf pflegende und infektionsvorbeugende Maßnahmen wie beispielsweise Salben und medizinische Bäder. Je nach Schwere der Krankheitszeichen kommen auch Kortisone zum Einsatz. Um dem Hund unnötiges Leis zu ersparen, sollte die Diagnose bald gestellt werden. Und auch im Hinblick auf die Vererbbarkeit sollte man Gewissheit haben, ob es sich um diesen Gendefekt handelt.