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Arthroseschmerz erkennen

Claudia K. aus Puig der Ros fragt:

Mein Hund kommt in die „Jahre“ und mag sich nicht mehr so bewegen wie früher.
Wie erkenne ich denn, ob er vielleicht Arthrose und Schmerzen hat oder einfach nur älter geworden ist?

 

Liebe Claudia!


Das ist wirklich eine berechtigte Frage! Arthrose entsteht durch Schäden in den Gelenken, die auch durch altersentsprechende Abnutzung auftreten können, und das Leitsymptom einer Arthrose ist Schmerz. Hunde können Schmerz aber nur begrenzt zu erkennen geben, insbesondere wenn es sich um chronische – also schon länger bestehende – Schmerzen handelt. Dazu kommt, dass das erkennbare Ausmaß des Schadens, wie man es beispielsweise auf einem Röntgenbild erkennen kann, nicht immer mit der Heftigkeit des Schmerzes korreliert. Daher ist es also wirklich wichtig, Arthroseschmerzen rechtzeitig zu erkennen.
Achten Sie verstärkt darauf, ob Ihr Hund ein bestimmtes Gelenk oder eine bestimmte Körperpartie regelmäßig schont. Tasten Sie in diesen Bereichen die Muskulatur ab und vergleichen sie, ob – zum Beispiel im Verhältnis zur anderen Seite – durch die Schonhaltung bereits ein Muskelschwund aufgetreten ist. Achten Sie darauf, wann Ihr Hund seine Bewegungen reduziert. Verliert er das Interesse an ausgedehnten Spaziergängen? Streikt er beim Treppensteigen? Tut er sich beim Aufstehen oder Hinlegen schwer? Oder fallen ihm nur die ersten Schritte schwer und läuft er sich dann eventuell ein? Hinkt er sogar manchmal nach dem Spielen oder Rennen? Ist er an manchen Stellen berührungsempfindlicher als an anderen, leckt oder benagt er diese Stellen? Hat er in letzter Zeit abgenommen, frisst er manchmal zögerlicher als früher?
Schreiben Sie auf, was Ihnen bei genauer Beobachtung einfällt und besprechen Sie die Symptome mit Ihrem Tierarzt. Grundsätzlich ist die Heilung eines defekten Gelenks nicht möglich. Das Behandlungsziel ist die Erhaltung der Beweglichkeit und der Muskulatur sowie die Verlangsamung des Krankheitsprozesses. Und um dieses Ziel zu erreichen, ist die Früherkennung einer der wichtigsten Pfeiler der Therapie.