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Dermatomyositis

Rosemarie K. aus Alcudia fragt:

Wir haben einen Welpen, ein Mischling aus Sheltie und Border Collie, ganz süß, wirklich. Leider ist er schwer krank und wir haben noch keine Diagnose bekommen. Es fing damit an, dass er verkrustete Hautstellen hatte, an Nase und Pfoten, dann hatte er Schwierigkeiten beim Gehen und jetzt kann er gar nicht mehr richtig schlucken. Er tut uns so leid. Können Sie uns helfen?

 

Liebe Rosemarie!


Eine Ferndiagnose kann ich natürlich nicht stellen, aber man sollte bei dieser Vorgeschichte, dem Alter und den beteiligten Rassen an eine Dermatomyositis denken. Dermatomyositis ist eine Muskelerkrankung mit Hautbeteiligung, die auch beim Menschen vorkommt, bei Hunden aber nur im Welpenalter und bevorzugt bei englischen Hütehunden zu finden ist. Die Ursache ist nicht bekannt, aber die Krankheit scheint erblich zu sein. Zunächst fallen nur die Hautveränderungen auf. Krusten, Schuppen und auch Geschwüre, bevorzugt an Nasenrücken, Pfoten und Schwanz. Später können Muskulaturbeteiligungen auftreten, wie Lahmheiten und Schluckbeschwerden.
Besteht der Verdacht auf Dermatomyositis, ist eine exakte Diagnose von großer Wichtigkeit, da es auch andere Erkrankungen gibt, die ganz ähnliche Symptomkomplexe aufweisen. Zur Betätigung muss eine Haut- bzw. Muskelbiopsie, also eine Gewebeprobe, entnommen und von einem Speziallabor untersucht werden. Je nach Schweregrad der Erkrankung unterscheidet sich die Behandlung. Auch die Prognose ist unterschiedlich. Darüber sollten Sie dann nach Diagnosefindung mit Ihrem Tierarzt sprechen.