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Eosinophile Plaques

Ines V. aus Palma fragt:

Unsere Katze hat ein eosinophiles Granulom am Hals und hinten an den Oberschenkeln. Alle paar Monate braucht sie Kortison, damit sich die Hautveränderungen zurückbilden und sich durch das Kratzen keine Infektion entwickelt, das hatten wir nämlich auch schon. Wie kommt denn diese Krankheit zustande und kann man nichts anderes dagegen tun?

 

Liebe Ines!


Bei Ihrer Beschreibung handelt es sich eher um so genannte eosinophile Plaques, die aber auch zum Komplex des eosinophilen Granuloms dazugezählt werden. Die Plaques sind rote, haarlose Stellen, die sehr stark jucken und durch Kratzen und Lecken häufig mit Bakterien infiziert werden. Die Infektion führt dann wiederum zu Juckreiz und aus den Stellen können sich krustige, eitrige und mit Haaren verklebte Wunden entwickeln. Die Diagnose ist nicht schwer zu stellen, denn eosinophile Plaques haben einen typischen Vorbericht, ein typisches Aussehen und einen typischen zytologischen Befund. Ursachen für diese Erkrankung sind vorwiegend Parasiten, Allergien sowie Allergien auf Parasiten.

Parasiten sind in der Regel nicht schwer auszumachen und bei entsprechender Behandlung auch gut zu eliminieren. Schwieriger wird es bei den Allergien. Eine detaillierte Diagnose, ob es sich um Allergien auf bestimmte Futterbestandteile oder um Allergien auf Umweltallergene, die von der Katze eingeatmet werden, handelt, ist nicht immer möglich. Daher muss man sich bei Katzen sehr oft auf eine so genannte symptomatische Behandlung beschränken. Dabei handelt es sich hauptsächlich um die Verabreichung entzündungshemmender, juckreizmildernder und antiallergischer Medikamente, wie eben dem Kortison. Da Katzen diesem Medikament gegenüber aber sehr tolerant reagieren, kann man die Erkrankung sehr oft – auch auf lange Sicht – gut in den Griff bekommen