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Hinterbeinlahmheit Katze

Ariane L. aus Costa de la Calma fragt:

Seit zwei Tagen steht unsere alte Katze nicht mehr auf ihrem rechten Hinterbein oder jedenfalls nur sehr sporadisch. Das ist uns ganz plötzlich aufgefallen, vor ein paar Tagen lief sie noch völlig normal. Kann das Arthrose sein? Sie ist schon 12.

 

Liebe Ariane!


Bei der Vorgeschichte würde ich eigentlich nicht zuerst an Arthrose denken. Unter einer Arthrose versteht man einen langsam fortschreitenden Alterungs- und Verschleißprozess der Gelenke. Die Anzeichen dafür, dass sich eine Arthrose entwickelt, sind eher schleichend. Die Katze springt nicht mehr so gerne aufs Sofa oder auf andere höher gelegene Plätze, die sie immer geliebt hat. Sie spielt nicht mehr so viel und ist allgemein bewegungsärmer als früher. Sie geht nicht mehr so oft auf Tour und bleibt eher mal zu Hause, um sich irgendwo auszuruhen. Sie putzt sich nicht mehr an manchen Körperteilen, weil sie sich zu sehr verrenken müsste, um dorthin zu gelangen. Sie kratzt oder beißt schon mal, wenn man sie plötzlich hochnimmt oder lässt zumindest ein Wehklagen verlauten, dabei ist sie anhänglicher denn je.
Bei so einer plötzlich auftretenden Lahmheit, wie Sie sie beschreiben, muss man eher an ein Trauma denken. Der Oberschenkelhals könnte gebrochen oder der Oberschenkelkopf aus der Pfanne gesprungen sein. Die Kniescheibe könnte aus ihrer Rinne herausgesprungen sein und eine plötzliche mechanische Lahmheit verursachen. Oder die Bänder im Kniegelenk, vor allem die Kreuzbänder, könnten die Ursache sein. Bei einer akuten Verletzung der Kniegelenksbänder zeigt sich eine plötzliche schwere Lahmheit und das Tier wird das Bein – je nach Art und Schweregrad des Schadens – kaum mehr belasten. Die genaue Diagnose stellt der Tierarzt, den Sie baldmöglichst aufsuchen sollten. Denn durch eine frühzeitig beginnende korrekte Behandlung kann ein bleibender Schaden im Gelenk – auch bei einem älteren Tier – durchaus in Grenzen gehalten werden.