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Das grauenvolle Leben
der chinesischen "Galle-Bären"

Wir möchten unsere website auch dazu nutzen, Ihnen Themen nahe zu bringen, die den meisten Europäern wahrscheinlich gar nicht bekannt sind. In diesem Falle möchten wir Sie auf den Missbrauch von Tieren aufmerksam machen, die ihr Leiden nur der ignoranten Habgier einiger weniger Menschen und der Unwissenheit von uns anderen zu verdanken haben. Es geht um die Gewinnung von Bärengalle in China.

In der traditionellen chinesischen Medizin gilt Bärengallensaft als Medikament gegen entzündliche Krankheiten oder Fieber und es soll bei verschiedenen Leber- und Augenbeschwerden nützlich sein. Heute weiß man, dass der enthaltene Wirkstoff eine bestimmte Säure ist (UDCS), die in mehr als siebzig pflanzlichen Mitteln ebenfalls vorkommt und außerdem synthetisch hergestellt werden kann. Da aus diesen Gründen auch von chinesischen Ärzten die Bärengalle kaum mehr verschrieben wird, hat man sich den tief sitzenden Irrglauben der asiatischen Bevölkerung zunutze gemacht und die Bärengalle-Produktpalette erweitert. Halsbonbons, Shampoos, Tees, Bärengallewein und ähnliche überflüssige und nutzlose Erzeugnisse sichern der mächtigen Lobby der chinesischen Bärenfarmer weiterhin Traumgewinne durch Bärenfolter.

Und genau das ist die Bärengalle- Gewinnung.

Zweimal täglich hört man markerschütternde Schreie in den Bärenfarmen ertönen, nämlich dann, wenn die unerträgliche Prozedur des „Abzapfens“ von Gallensaft durchgeführt wird. In „körpernahen“ Gitterverschlägen liegen Tiere, denen zu Beginn ihrer Gefangenschaft eine Metallröhre in den Unterbauch getrieben wurde, die in der Gallenblase endet und an der Bauchdecke befestigt ist. Zweimal täglich werden die Bären nun „gemolken“, d.h. ein Schlauch wird durch diesen Katheter direkt in die Gallenblase geschoben und Gallenflüssigkeit wird entnommen. Dieser Vorgang ist derart schmerzhaft, dass die Bären währenddessen laut schreiend ihre Köpfe gegen die Gitterstäbe schlagen und wild um sich beißen. Ihre Möglichkeiten sind allerdings sehr begrenzt, denn die Käfige sind so bemessen, dass sich die Tiere weder umdrehen noch sich strecken können, geschweige denn sich zu setzen oder gar aufzustehen in der Lage wären.

Um die gequälten Wesen daran zu hindern, sich an ihren Bauchwunden zu schaffen zu machen, werden sie in einem Stahlkorsett fixiert und zur dauerhaften Bewegungslosigkeit gezwungen. Auch „freies Tropfen“ aus so genannten Gallenblasenfisteln ist eine gängige Methode der Gallegewinnung. Die Entzündungs- und Infektionsgefahr bei derartigen Wunden ist enorm und fast alle derart gefangenen Tiere sind abgemagert und krank. Das Leiden dauert lebenslang. Zehn, bisweilen zwanzig Jahre liegend in den Verschlägen zu verbringen, lässt die Tier im Stumpfsinn vor sich hin dämmern. Reaktion auf die chronischen Schmerzen ist das Benagen von Körperteilen oder Gitterstäben. Oftmals fehlen Tatzen oder ganze Gliedmassen durch die Fangeisen der Wilderer, oder den Tieren wurden ohne Betäubung Krallen und Zähne gezogen, so dass sie in Gefangenschaft einfacher zu „handhaben“ sind.

Es gibt eine Tierschutzorganisation, die vor Ort handelt

Wenn man bei der „Rettung“ eines dieser Bären zusehen darf, ist man erschüttert, was Menschen imstande sind, anderen empfindungsfähigen Lebewesen anzutun. Man sieht geschundene abgemagerte, von Wunden übersäte Kreaturen mit verstümmelten Gliedmaßen, Knochenbrüchen und blutenden Bäuchen, die aus ihren Gittern regelrecht „herausgeschnitten“ werden müssen und wie kleine Kinder schreien, sobald sich ein Mensch auch nur nähert.

Informieren Sie sich!

Weiterführende Links:
www.wspa.de
Animals Asia Foundation