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Alter und Umwelt

Gudrun J. aus Deutschland fragt:

Meine beiden kleinen Hunde (Terriermischlinge) sind jetzt 10 Jahre alt, aber noch voll fit und sportlich. Sie bekommen ihr Trockenfutter einmal am Tag und ich gehe mit ihnen Joggen und zum Agility. Sollte ich trotzdem irgendetwas umstellen, zum Beispiel auf Hundefutter für ältere Hunde? Oder muss ich etwas Spezielles beachten?

 

Liebe Gudrun!


Auch wenn Ihre Hunde noch fit sind, zählen sie – ganz allgemein gesehen – doch schon zu den Senioren. Rein biologisch gesehen ist das Altern ein natürlicher Abnutzungsprozess des gesamten Organismus und mit den Lebensjahren nimmt die Regenerationsfähigkeit der Organe immer mehr ab. Diese „Abnutzung“ vermindert langsam und stetig die Effizienz der einzelnen Organfunktionen.
Wenn wir dem Körper dabei helfen wollen, die verringerte Leistungsfähigkeit des Organismus so lange Zeit wie möglich zu kompensieren, sollten wir die Umwelteinflüsse auf diesen Körper optimieren.

Dabei ist es zunächst besonders wichtig zwischen normalen – mit dem Alterungsprozess einhergehenden – Veränderungen und krankheitsbedingten Veränderungen zu unterscheiden. Das wird umso schwieriger, je älter ein Tier ist. Oft neigt man dazu, Auffälligkeiten zu übersehen, weil man denkt „er wird eben alt“. Um solche Fehleinschätzungen zu vermeiden, ist der regelmäßige tierärztliche Check im Alter unabdingbar.
Der nächste wichtige Punkt ist das Beibehalten von täglicher körperlicher Aktivität – natürlich unter Berücksichtigung des erhöhten Ruhebedürfnisses älterer Tiere – und einem mentalen Training. Mit Agility-Übungen liegen Sie daher bei Ihren Hunden mit Sicherheit richtig!
Zuletzt kommen wir zum wichtigen Punkt der Ernährung. Auch die Fütterung – selbstverständlich unter Berücksichtigung von Aktivität und Gewicht – muss dem Alter angepasst werden, Ein normalgewichtiger, aktiver alter Hund braucht ca. 75 % des Energiebedarfes eines entsprechenden jungen erwachsenen Artgenossen. Trotz der Kalorienreduktion müssen ausreichend und in richtigem Verhältnis Spurenelemente, Mineralsalze und Vitamine im Futter vorhanden sein. Geeignetes Eiweiß, d. h. hochwertig und leicht verdaulich, dient zur Nierenschonung und wirkt dem Muskelabbau entgegen. Diesen speziellen Anforderungen wird für „Senioren“ konzipiertes Markenfutter gerecht. Außerdem kann man die im Alter herabgesetzte Verdauungstätigkeit durch das Aufteilen der Futterration auf mehrere Portionen wirkungsvoll unterstützen. Gleichzeitig muss auf adäquate Wasseraufnahme geachtet werden. Zu geringe Flüssigkeitsaufnahme kann mit der Zeit zu schweren Problemen führen. Und ein erhöhter Trinkbedarf wiederum ist meistens ein frühes Symptom für viele Erkrankungen.
Wenn Sie alle diese Ratschläge befolgen, haben Sie das Umfeld Ihrer Hunde so optimiert, dass ihnen trotz fortschreitendem Alterungsprozess die Lebensqualität erhalten bleiben wird.