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Demenz

Marianne R. aus Son Servera fragt:

Unser alter Hund hat sich in letzter Zeit verändert. Er pinkelt manchmal rein, läuft oftmals nachts in der Gegend rum und macht tagsüber manchmal einen etwas desorientierten Eindruck. Gibt’s denn bei Hunden auch Alzheimer?

 

Liebe Marianne!


Altersbedingte Veränderungen, die nicht ausschließlich organisch bedingt sind, gibt es auch bei Hunden. Für die Beschreibung dieser senilen Demenz hat sich in der Tiermedizin der Begriff der caninen kognitiven Dysfunktion (CCD) eingebürgert. Die hauptsächlichen Anzeichen für eine CCD sind Veränderungen im Verhalten des alten Hundes, wie Sie sie auch beschrieben haben. Aufmerksamkeitsverluste, Veränderungen des Schlaf-Wachrhythmus, zeitweilige Desorientierung, Stubenunreinheit, Veränderung des Aktivitätsgrades oder Veränderungen im Sozialverhalten gegenüber anderen Familienmitgliedern wie beispielsweise fehlendes Wiedererkennen gehören zu den typischsten Symptomen.

Die Diagnose CCD wird dann gestellt, wenn keine organischen Auslöser wie etwa Infektionen, Organversagen oder onkologische Erkrankungen für die Veränderungen zu finden sind. Wird die Diagnose rechtzeitig gestellt, kann die senile Hirndegeneration durchaus verlangsamt werden. Neben geistigen Anregungen kann eine gezielte Verhaltensförderung gute Dienste leisten. Auch durch Ernährung kann man dem Geschehen entgegenwirken. Dabei spielen mittelkettige Triglyceride eine Rolle, die den Neuronen im Gehirn eine schnell verfügbare Energiequelle zur Verfügung stellen, um dem im Alter nachlassenden Glucosemetabolismus entgegenzuwirken. Nicht zuletzt gibt es auch Medikamente, die erfolgreich bei der Behandlung der CCD eingesetzt werden.