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Krebserkrankung Hund

Florian P. aus Calviá fragt:

Bei unserem Hund wurde Krebs festgestellt. Wir können das gar nicht richtig glauben. Kommt das denn auch bei Tieren häufig vor?

 

Lieber Florian!


Darauf kann ich Ihnen antworten, dass Krebs momentan eine der häufigsten Ursachen für den Tod unserer Hunde und Katzen ist.
Unter „Krebs“ versteht der Laie in der Regel die Erkrankung an bösartigen Tumoren. Je älter ein Organismus wird, desto höher ist das Risiko, dass er eine Tumorkrankheit entwickelt. Da dank Ernährung und moderner Medizin nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Haustiere mittlerweile eine viel längere Lebensdauer zu erwarten haben als früher, hat auch bei Tieren das Auftauchen von Tumorerkrankungen erheblich zugenommen.

Krebs zählt zu den Multifaktorenkrankheiten. Das bedeutet, dass nicht nur eine einzige Ursache bei der Entwicklung des Geschehens eine Rolle spielt, sondern mehrere Gründe zusammenkommen, damit sich die Krankheit entwickeln kann. Bei Tumoren spielen sowohl angeborene als auch umweltbedingte Ursachen eine Rolle.

Der Krankheitskomplex „Krebs“ beruht auf einer Störung in der Zellvermehrung und Zellteilung. Normalerweise wird das Zellwachstum durch bestimmte Gene, nämlich Protoonkogene und Tumorsuppressoren, reguliert. Mutieren diese Gene, das heißt, verändert sich die Gensequenz aus irgendwelchen Gründen, können Zellen unkontrolliert und exzessiv wachsen. Das kann zur Folge haben, dass sich in bestimmten Organen, Geweben oder Körperbereichen Zellhaufen bilden, die u. U. auch benachbarten Strukturen Schaden zufügen. Es hat sich „Krebs“ entwickelt.

Für die Prognose gilt beim Tier dasselbe wie für den Menschen. Zunächst muss der Tumortyp bestimmt werden. Danach wird eine Behandlung eingeleitet. Je nach Krebsart werden Chirurgie, Chemotherapie und/oder Strahlenbehandlung eingesetzt. Ziel jeder Therapie ist es letztendlich, die Lebensdauer unter Erhalt einer guten Lebensqualität zu verlängern.