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Symptom und Diagnose

Maren Sch. aus Can Pastilla fragt:

Können Sie mir sagen, was man eigentlich genau unter dem medizinischen Begriff „Symptom“ versteht?

 

Liebe Maren!


Das klinische Symptom kann man sich als eine Art Alarmsignal des Körpers vorstellen. Gibt es irgendwo im Körper eine Verletzung, eine Entzündung oder eine andere Störung, äußert sich das in bestimmten Veränderungen der Arbeitsweise des betroffenen Organsystems. Die Folge ist, dass das Individuum erkrankt. Gleichzeitig mit der Erkrankung schaltet der Organismus sein Warnsystem ein, um anzuzeigen, dass eines oder mehrere der Körpersysteme nicht richtig arbeitet. Dieses Warnsystem nennt man Symptomatik.
Die Symptome sind sozusagen die Antworten eines Organs auf die erlittene Beschädigung. Dabei ist es relativ selten, dass Symptome auch Hinweise auf die Ursache der Beschädigung geben. Meistens sind Symptome ganz allgemeine Reaktionen des geschädigten Organs. Ist die Magenschleimhaut betroffen, reagiert das System mit Erbrechen. Gibt es Probleme im Darmbereich, ist die Antwort Durchfall oder Verstopfung. Sind die Nasengänge irritiert, folgt das Symptom Niesen, die Entsprechung in Luftröhre oder Bronchien wäre das Husten. Diese Liste lässt sich fortsetzen und auf fast alle Körperfunktionen anwenden. Die Symptome sind in der Regel immer die gleichen, egal ob die Funktionsstörungen durch Bakterien, Viren oder Parasiten, durch Verletzungen, Stress oder Allergien, durch Entzündungen, hormonelle Dysfunktionen oder Tumoren verursacht werden.
Will man den Grund für das Symptom herausfinden, muss man Diagnostik betreiben. Das heißt, es werden Untersuchungen in die Wege geleitet, die zur Ursachenfindung führen sollen. Die Diagnostik beginnt immer mit der klinischen Geschichte des Patienten. Hier kommt der Tierbesitzer ins Spiel, denn der Besitzer verbringt die meiste Zeit mit seinem Haustier und ist der erste, der die Krankheitszeichen wahrnimmt. Je exakter die Beobachtungsfähigkeit des Besitzers ist und je detailgenauer er die anfängliche Symptomatik beschreiben kann, desto zielgerichteter kann der Tierarzt diagnostische Maßnahmen – wie beispielsweise die Untersuchung von Körperflüssigkeiten oder die Anwendung von bildgebenden Verfahren wie Röntgen oder Ultraschalluntersuchungen – einleiten.