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Lymphome bei der Katze

Marlies V. aus Puig der Ros fragt:

Unsere geliebte Minka kränkelt seit einer Weile und jetzt hat die Tierärzte die Diagnose „Lymphom“ gestellt. Wir wissen nur, dass das ein Tumor ist. Wie stehen denn die Chancen?

 

Liebe Marlies!


Das ist leider eine schlechte Nachricht. Lymphome sind die häufigsten Tumoren, die bei Katzen vorkommen, und sie sind leider immer bösartig. Es gibt verschiedene Ursachen, die eine Entwicklung von Lymphomen begünstigen können, wie beispielsweise bestimmte Virusinfektionen, chronische Entzündungen, genetische Faktoren oder auch „passives“ Rauchen. Und es gibt verschiedene anatomische Lokalisationen, wo sich Lymphome entwickeln können.
Meistens tritt der Tumor im Magen-Darmbereich auf. Auch die Manifestation in den Lymphknoten kommt oft vor. Allerdings gibt es bei dieser Tumorkrankheit auch untypische und schwer zu diagnostizierende Stellen, wo sich das Lymphom ausbreiten kann. Erwähnt sei das gesamte lymphatische Gewebe, inklusive Milz, das Nervensystem, das Knochenmark, der Brustraum und nicht zuletzt die Nasenhöhlen. Welche Symptome das Tier unter der Erkrankung entwickelt hängt natürlich ganz entscheidend von der Lokalisation des Tumors ab. Die Diagnose wird in der Regel durch die Entnahme und histopathologische Untersuchung von Gewebeproben gesichert.
Die Behandlung besteht aus einer Chemotherapie, bei Vorkommen in den Nasenhöhlen eventuell auch durch eine Bestrahlungstherapie. Handelt es sich um ein Lymphom, dessen Vorkommen sich auf Nase oder Lymphknoten beschränkt, kann eine Chemotherapie das Leben des Tiers unter Umständen um ein bis zwei Jahre verlängern. Schlechtere Prognosen haben dagegen die Lymphome im Magen-Darmbereich, im Rückenmark, im Brustraum oder in den Nieren. Eine lebensverlängernde Therapie beschränkt sich in diesen Fällen meistens auf wenige Monate.