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Bandwurm Hund

Michaela R. aus Cala Radjada fragt:

Obwohl wir unsere Hunde regelmäßig entwurmen, wurde jetzt bei unserem Kleinen ein Bandwurmbefall festgestellt! Wie kann denn so etwas passieren?

 

Liebe Michaela!


Unsere Hunde und Katzen sind sehr häufig mit verschiedenen Arten von Würmern befallen. Viele gängige Wurmmittel wirken aber nur gegen so genannte Nematoden, insbesondere gegen die weit verbreiteten und häufig vorkommenden Spulwürmer. Erwachsene Tiere sind aber oftmals auch von Bandwürmern befallen, ohne dass deutliche spezielle Krankheitssymptome auftreten würden. Nur manchmal können die beweglichen Bandwurmglieder am After Juckreiz auslösen, was zu intensivem Belecken und „Schlittenfahren“ führen kann.
Es gibt verschiedene Bandwurmarten Dabei ist der weltweit vorkommende Kürbiskernbandwurm (Dipylidium caninum) der häufigste Bandwurm beim Hund. Überträger sind Ektoparasiten, wie beispielsweise Flöhe. Die Wurmeier entwickeln sich in den Flohlarven weiter zu Larven. Wenn sie in den Hundedarm gelangen, entsteht dort innerhalb von 20 Tagen ein fertiger Bandwurm. So ein Bandwurm ist 2 bis 3 mm breit und kann bis zu 70 cm lange werden.
Es gibt auch noch weniger häufig vorkommende Bandwurmarten, wie beispielsweise den Dickhalsigen Bandwurm (Hydatigera taeniaeformis), der von Nagern übertragen wird, oder auch verschiedene Vertreter der Gattung Taenia mit unterschiedlichen Zwischenwirten. Zur Entwurmung sämtlicher Bandwurmarten müssen spezielle Medikamente zum Einsatz kommen. Handelsüblich gibt es auch Kombinationspräparate, die sowohl gegen Nematoden als auch gegen Bandwürmer wirken. Gegen Neuinfektionen schützt eine Wurmkur allerdings nicht. Will man weitgehende Wurmfreiheit bei seinem Haustier erreichen, sollte man Wurmkuren in sehr regelmäßigen Abständen durchführen. Erkundigen Sie sich auch nach der korrekten Anwendung und Dosierung des jeweiligen Medikaments, wobei das Wiegen des Tieres oftmals unabdingbar ist. Nur so erzielt man letztendlich den gewünschten Effekt.