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Histiozytom

Moña A. aus Porreras fragt:

Meiner Hündin wurden unter Narkose zwei kleine Geschwülste aus der Haut entfernt und in ein Labor zur Untersuchung geschickt. Das Ergebnis lautet Histiozytom. Muss ich mir Sorgen machen?

 

Liebe Moña!


Nein, Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Ein kutanes Histiozytom ist ein gutartiger Tumor, der hauptsächlich bei jungen Hunden vorkommt. Meistens sind es knöpfchenartige Veränderungen in der Kopfregion, an den Ohrmuscheln und/oder an den Gliedmaßen. Sie wachsen oft sehr schnell, werden in der Regel aber kaum größer als zwei Zentimeter. Sie kommen solitär vor, d. h. sie liegen einzeln in der Haut. Eine genaue Diagnose ist sehr wichtig, um die Wucherungen von anderen Hauttumoren – beispielsweise dem histiozytären Sarkom – abzugrenzen, die anfänglich durchaus ähnlich aussehen können, aber bösartig sind.
Um die Bestätigung für die Verdachtsdiagnose Histiozytom zu bekommen, muss das Gewebe histopathologisch untersucht werden. Entweder man entfernt den Tumor im Ganzen und schickt ihn zur Untersuchung ein, oder man entnimmt eine Gewebeprobe, eine so genannte Biopsie, aus dem Tumorinneren. Das Gewebe wird mittels einer feinen Nadel im Absaugverfahren gewonnen. Das ist an sehr heiklen Stellen zunächst

einer vollständigen Entfernung des Tumors vorzuziehen. Je nach Art und Veränderung der Gewebezellen kann eine genaue Zuordnung bzw. Abgrenzung der Geschwulst erfolgen. Histiozytome bilden sich häufig nach einigen Monaten von selbst zurück. Komment sie allerdings an Stellen vor, wo sie das Tier beeinträchtigen oder stören, sollten sie chirurgisch entfernt werden.