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Cold Tail Syndrome

Marianne M. aus Puig der Ros fragt:

Unser Labrador hat seit gestern eine völlig abnormale Schwanzhaltung und der ganze Hintern tut ihm weh, er kann sich kaum mehr hinsetzen! Heute ist es fast noch schlimmer wie gestern.

 

Liebe Marianne!


Ja, das Phänomen ist bekannt - vorausgesetzt es handelt sich um das, was ich vermute - wenn auch noch nicht vollständig verstanden. Bei den betroffenen Hunden – meist junge Rüden der Sport- und Jagdhunderassen - ist vor allem die Schwanzhaltung optisch auffällig. Die Schwanzwurzel steht horizontal vom Körper ab und der Rest der Rute hängt schlaff herunter. Alles ist schmerzhaft, die erkrankten Tiere haben Mühe sich normal hinzusetzen, manchmal sogar auch normal zu koten oder zu urinieren. Es gibt verschiedene Ausdrücke für dieses Krankheitsgeschehen, das gängigste ist „Cold-Water-Tail-Syndrome“ oder „Wasserrute“ Der Ausdruck hat seinen Ursprung darin, dass die Krankheit in sehr vielen Fällen nach intensiver Arbeit auftritt und harte Belastungen und Schwimmen vorangegangen sind. Untrainierte Tiere sind dabei weitaus häufiger betroffen. Man vermutet, dass Muskulaturschäden und damit verbundene nachfolgende Entzündungen im Bereich des Schwanzansatzes für die Erscheinung verantwortlich sind. Wenn keine anderen Komplikationen auftreten verläuft die Heilung bei entsprechender Behandlung meistens schnell und problemlos. Auch Ruhe und Schonung sind als therapiebegleitende Maßnahme sehr wichtig. Physiotherapie, beispielsweise eine Laseranwendung, können die Behandlung ebenfalls gut ergänzen und helfen sichtlich den Patienten schnell zu entspannen. Um Rückfällen vorzubeugen, sollte die Erkrankung auf jeden Fall gut auskuriert werden.