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Dauerrolligkeit Katze

Rolf L. aus Santa Maria fragt:

Wir haben eine Wohnungskatze, die nicht raus kommt und daher auch nicht kastriert ist. Jetzt haben wir seit einiger Zeit das Problem, dass die Katze ständig Rolligkeitsanzeichen zeigt. Manchmal ist das schier unerträglich. Wie lösen wir das?

 

Lieber Rolf!


Die Lösung besteht in der Kastration der Kätzin. Eine so genannte Follikelpersistenz oder Dauerrolligkeit ist ein bekanntes Phänomen bei unkastrierten weiblichen Katzen. Ursächlich dafür ist eine Störung in der Produktion der weiblichen Geschlechtshormone. Im Normalfall werden während der Rolligkeit die Hormone Östrogen und Progesteron gebildet, die für die Reifung der Eierstockbläschen (Follikel) und somit für die Brunst verantwortlich sind. Im Gegensatz zu anderen Säugern kommt es bei der Katze erst beim Deckakt zum Eisprung. Wird das Tier nicht gedeckt, bilden sich die Follikel zurück und die Rolligkeit klingt ab. Dieser Zyklus wiederholt sich alle zwei bis vier Wochen. Kommt es in keiner der Rolligkeiten zum Deckakt, kann es passieren, dass sich der Abstand zwischen den Rolligkeitszyklen kontinuierlich weiter verringert, bis wir beim Phänomen der Dauerrolligkeit angelangt sind.
Die Follikel bilden sich nicht mehr zurück und entarten. Es entwickeln sich Eierstockzysten oder sogar Tumore. Das dauerhafte hormonelle Ungleichgewicht zieht auch nicht selten Gebärmutterentzündungen oder Gebärmuttervereiterungen nach sich. Zusammenfassend ist zu sagen, dass auch Wohnungskatzen kastriert werden sollten, denn Rolligkeit bedeutet für die Kätzin grundsätzlich eine Belastung. Wenn die Ruhephasen zwischen den Brunstphasen ausbleiben, ist eine krankmachende Wirkung eigentlich vorprogrammiert. Sie sollten daher mit der Operation nicht mehr allzu lange warten.