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Felines Fibrosarkom

Martina L. aus Costa de la Calma fragt:

Meine Katze hat Krebs. Es ist ein Fibrosarkom, was schon mal operiert wurde und jetzt wieder nachgewachsen ist. Was kann ich tun?

 

Liebe Martina!


Das feline Fibrosarkom ist ein sehr bösartiger Tumor des Bindegewebes, der bei Katzen ausgesprochen häufig auftritt. Das Gewächs tendiert weniger dazu, Fernmetastasen zu bilden, verbreitet sich aber sehr schnell in das umliegende Gewebe und kann daher ohne Behandlung relativ rasch zum Tode des Tieres führen. Die Ursachen für die Entstehung dieser Zellwucherungen werden in vier Gruppen unterteilt. Es gibt impfassoziierte Fibrosarkome, virusinduzierte Fibrosarkome, Fibrosarkome, die nach Verletzungen innerhalb des Auges entstehen können, und Fibrosarkome, deren Entstehung nicht eindeutig geklärt werden kann.
Wachstumsverhalten, Therapie und Aussicht auf Heilung sind bei allen vier Gruppen gleich. Als Therapie hat sich als einzige Möglichkeit die chirurgische Entfernung des Tumors herausgestellt. Dabei reicht es nicht aus, nur den Tumor mit Tumorkapsel zu entfernen, da er in den meisten Fällen wieder nachwächst. Es muss ein radikalchirurgisches Vorgehen gewährleistet sein, bei dem nach allen Seiten hin mindestens 3 cm gesund erscheinendes Gewebe mitentfernt werden soll. Je nach Lokalisation des Gewächses muss man daher nicht selten auch Teile der Brustwand, der Rippen oder auch ganze Gliedmaßen mit entfernen. Begleitend zur Operation hat sich die Bestrahlung als hilfreich erwiesen. Die verschiedenen angewendeten Chemotherapie-Protokolle zeigen dagegen kaum überzeugende Erfolge. Seit kurzem ist allerdings ein neues Medikament auf dem Markt, was bei der Behandlung hoffen lässt. Es handelt sich um ein neues Konzept, bei dem durch die Anwendung eines Immuntherapeutikums die lokale anti-tumorale Immunabwehr stimuliert wird. Feldstudien haben gezeigt, dass Rezidivrisiko und Prognose enorm verbessert werden konnten, wenn nach dem Entfernen des Tumors dieser Stimulus verwendet wurde.
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