Thema der Woche
NEU!!!
Eurotierklinik
Portal Nous!

Carretera Andratx 43/14
Tel: 971 677 606
Erfolgsstory!
Zahlreiche namhafte Modehersteller wie H&M, ESPRIT, Zara, C&A, Tchibo, Calvin Klein, Hugo Boss und andere sind nach Gesprächen mit PETA aus dem Angora-Geschäft ausgestiegen – und es folgen mehr.
mehr erfahren


Gefährdung des Tierhalters durch kleine Heimtiere

Kristina B. aus Valldemossa fragt:

Seit kurzem tragen wir uns mit dem Gedanken, uns ein Haustier zuzulegen. Wir haben jedoch überhaupt keine Erfahrung mit Tieren und die Haltung eines Hundes oder einer Katze würde uns ganz sicherlich überfordern. Daher hatten wir an ein kleines felltragendes Heimtier wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster oder was es sonst so zu kaufen gibt gedacht. Jetzt haben Bekannte uns aber gesagt, dass der Umgang mit solchen Tieren für den Menschen gefährlich sein könnte. Stimmt das?

 

Liebe Kristina!


Lassen Sie mich Entwarnung geben: Der Umgang mit Tieren bereichert meiner Meinung nach das Leben jedes Menschen und auch die kleinen Heimtiere können erheblich dazu beitragen, den Wunsch des Menschen zu mehr Naturkontakt zu erfüllen.

Was kann dabei für den Halter gefährlich werden? Die größte Sorge ist wahrscheinlich die Angst vor Zoonosen, also vor Krankheiten, die auf natürlichem Wege zwischen Wirbeltieren und Mensch übertragen werden können. Bekannte Beispiele sind die virale Hirnhautentzündung, Salmonellose oder Pilze und Parasiten. Wenn Sie nicht zu einer Risikogruppe gehören, also zu Menschen, die ein unzureichendes oder unausgereiftes Immunsystem haben, ist diese Gefahr sehr gering. Und auch innerhalb dieser Gruppe kommt es zu Krankheitsübertragungen nur bei einem Fehlverhalten des Besitzers, sprich fehlerhafte Haltung, Hygienemangel oder andere falsche Verhaltensweisen wie beispielsweise Mundkontakte. Sollten Sie trotzdem Bedenken haben, vermeiden Sie einfach unnötige Risiken, indem Sie sich nach dem Kontakt mit dem Tier sorgfältig die Hände waschen.

Die Gefahr, sich durch warmblütige Heimtierarten eine Verletzung zuzuziehen, etwa Biss-, Kratz- oder Stichverletzungen, ist eine Frage des Umgangs mit dem Tier. Wenn Sie sich vorher informieren, wie man mit dem neuen Hausgenossen spielt, ihn füttert oder Kontakt mit ihm aufnimmt, ist die Verletzungsgefahr von absolut untergeordneter Bedeutung.

Was erwähnenswert bleibt, ist die Allergenexposition, d. h. das Risiko der Sensibilisierung für Allergene tierischer Herkunft. Hier könnte die Heimtierhaltung für
prädisponierte Menschen, also für Personen mit familiärer Vorbelastung oder schon bestehenden Allergien, ein Problem werden, insbesondere bei Nagetieren. Sollten Sie sich allerdings für ein Kaninchen entscheiden, ist die Gefahr bereits wesentlich geringer.
Haben Sie keine Angst vor der Tierhaltung. Auch Heimtiere können erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität des Menschen beitragen.