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Narkolepsie

Erich A. aus Arenal fragt:

Wir haben eine junge Dobermannhündin (Züchter spanisches Festland), die jetzt schon mehrfach Schwächeanfälle erlitten hat. Das letzte Mal, als sie sich sehr auf ihren Spaziergang freute, sind ihr die Hinterbeine weggeknickt und sie konnte nicht mehr aufstehen. Der Anfall war gleich wieder vorbei und sie scheint auch keinen Schaden davongetragen zu haben. Haben Sie so etwas schon mal gehabt?

 

Lieber Erich!


Natürlich kann ich Ihnen an dieser Stelle keine Diagnose stellen, dazu reicht die kurze Information nicht aus. Woran man aber in jedem Fall denken muss, ist eine vererbbare neurologische Krankheit, die man im Volksmund Schlafkrankheit und medizinisch Narkolepsie nennt. Es handelt sich dabei um eine genetische Mutation, die Störungen der Schlaf-Wachregulation im Gehirn nach sich zieht. Oftmals im Zusammenhang mit für den Hund emotionalen Ereignissen wie Spaziergang, Spielen oder Fressen tritt plötzlich ein Verlust der Muskelspannung – ganz ähnlich wie im Schlaf, daher auch der Name – auf. Die Tiere brechen zusammen und sind kurze Zeit bewegungsunfähig, da sie die Muskulatur nicht mehr benutzen können.

Die Lähmung ist durch Ansprechen oder Berühren in den meisten Fällen sofort zu beenden und zieht keine Folgeschäden nach sich. Die Erscheinung tritt in unterschiedlichen Schweregraden auf und häuft sich meist bei Jungtieren. Gerade die Rasse Dobermann ist von der Narkolepsie häufig betroffen, wenn der Züchter die Veranlagung nicht durch entsprechende Gentests ausschließt und mögliche Anpaarungen der Information entsprechend genau plant.