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Katzen und Hitze

Michael T. aus Costa de la Calma fragt:

Kann es Katzen eigentlich auch zu heiß werden? Sie stammen doch ursprünglich aus Afrika. Muss man da im Sommer hier auch was beachten, beispielsweise beim Futter oder anderen Dingen?

 

Lieber Michael!


Es stimmt, unsere Katzen stammen von den afrikanischen Falbkatzen ab und als (ehemalige) Wüstentiere halten sie Hitze auch relativ gut aus. Aber trotzdem: ja, auch Katzen kann es zu heiß werden, denn sie verfügen nur über sehr wenige Schweißdrüsen. Diese sitzen im Zwischenzehenbereich, an den Sohlenballen, am Kinn, am After und in der Zitzenumgebung.

Wie beim Hund ist auch bei Katzen das Hecheln ein Hilfsmittel, um sich abzukühlen. Auch das Putzen hilft bei großer Hitze durch die Verdunstungskälte des Speichels den Körper zu kühlen. Doch auch diese Tiere können einen Hitzschlag bekommen, wenn sie keine Möglichkeit haben, einer Überhitzung auszuweichen (man denke beispielsweise an den Transport von Langhaarkatzen in einer kleinen Box im überhitzten Auto). Ist es aber einer Katze möglich, sich einen kühlen Platz zu suchen, wenn es ihr zu warm wird, kommt sie gut mit der Hitze klar. Diese Spezies haben auch einen sehr effizienten Wasserhaushalt und können ihren Harn stark konzentrieren, wenn ihnen nur wenig Wasser zur Verfügung steht.

Katzen sind also für einen heißen Sommer gut gerüstet und brauchen keine spezielle Versorgung in den Sommermonaten. Man sollte allerdings daran denken, dass Nassfutter bei hohen Temperaturen schnell verdirbt und im Freien auch schnell von Fliegenmaden oder anderen Insekten verdorben werden kann. Am günstigsten ist daher die Fütterung von Trockenfutter mit freiem Zugang zu einer Frischwasserversorgung.