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Ablauf einer Hundegeburt

Karin E. aus Calvia fragt:

Wir haben eine hochträchtige Hündin aus dem Tierheim geholt. Ich war noch nie bei einer Hundegeburt dabei, mit welchen Schwierigkeiten müssen wir denn rechnen? Und wie erkenne ich, wann es soweit ist?

 

Liebe Karin!


In der Ruhe liegt die Kraft! Im Normalfall haben Sie nämlich mit gar keinen Schwierigkeiten zu rechen. Der Großteil der Hundegeburten verläuft unproblematisch, da die Hündin instinktiv weiß, was sie zu tun hat. Sie kann sich aber ihrem Instinkt nur überlassen, wenn man sie nicht ständig stört und womöglich die eigene Nervosität auf das Tier überträgt.
Die Eröffnungsphase der Geburt dauert 6 bis 12 Stunden und verläuft nach außen unsichtbar. In diesem Zeitraum weiten sich die Geburtswege und die ersten leichten Wehen bereiten die Welpen auf den Austritt vor. Die Hündin stellt das Fressen ein, zeigt Unruhe und die Neigung, sich zurückzuziehen. Wenn jetzt ein anderer Platz – als die wahrscheinlich vorbereitete Wurfkiste – gewählt wird, sollten Sie nicht mehr eingreifen, denn möglicherweise hat die so genannte Austreibungsphase bereits eingesetzt und der erste Welpe liegt schon im Gebärmutterhals. Hat die Hündin ihren Platz eingenommen, sollte ab jetzt die äußerliche, durch die Bauchpresse unterstützte, Wehentätigkeit deutlich zu erkennen sein. Auch farblose bis grünliche Verfärbungen der Unterlage durch das ausgetretene Fruchtwasser sind zu sehen.
Wenn ein Welpe geboren ist, befreit die Mutter ihn unverzüglich von den Fruchthüllen und beißt anschließend die Nabelschnur durch. Sollte innerhalb der nächsten Minuten kein anderer Welpe zum Vorschein kommen, ist das keinerlei Grund zur Beunruhigung. Zwischen den einzelnen Geburten können mehrere Stunden liegen!
Gründe zur Besorgnis liegen vor, wenn die Mutter mehr als eine halbe Stunde erfolglos presst, wenn eitriger, blutiger oder möglicherweise übelriechender Scheidenausfluss zu erkennen ist, oder wenn nach über 24 Stunden der Geburtsvorgang immer noch nicht abgeschlossen erscheint. Und natürlich auch, wenn die Hündin in einen schlechten Allgemeinzustand verfällt, aus welchen Gründen auch immer.
Läuft alles so ab, wie ich es Ihnen oben beschrieben habe, werden Sie ohne eigenes Zutun in kürzester Zeit eine Babyschar um sich versammelt sehen!