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Alle Jahre wieder- Die Prozessionsspinnerraupen

Claudia H. aus Santanyi fragt:

Heute Morgen kam meine Katze mit völlig vereiterten und angeschwollenen Augen aus dem Pinienwald ins Haus. Gehen diese furchtbaren Raupen auch an Katzen?

 

Liebe Claudia!


Prinzipiell ist es so, dass die Prozessionsspinnerraupen, die derzeit wieder aus ihren Baumnestern in einer „Prozession“ auf die Erde wandern, für alle Tiere und auch für den Menschen gefährlich sind. Allerdings ist es nicht so, dass die Raupen jemanden angreifen oder anfallen. Diese Insekten tragen Haare auf ihren Körpern, die eine stark reizende Substanz enthalten. Bei Berührung oder anderen Gefahren werden die Härchen von den Raupen abgestoßen und verteilen sich in der Umgebung. Kommt Haut oder Schleimhaut mit der Substanz in Berührung, reagiert der Organismus mit heftigen entzündlichen Symptomen. Es kommt zu Ausschlägen, Schwellungen, Rötungen, starkem Juckreiz und ähnlichen Reaktionen.
Bei unseren felltragenden Haustieren sind meist nur die haarlosen Stellen oder die Schleimhäute betroffen. Allerdings kann der Kontakt mit Schleimhäuten fatale Folgen haben, wie beispielsweise das Absterben ganzer Zungenteile bei Hunden, die an einer solchen Raupenprozession geleckt oder herumgefressen haben. Bei Katzen sind die Läsionen meistens im Gesicht. Die Tiere berühren die Insekten mit den Pfoten und verteilen die giftigen Haare dann bei der Körperpflege beispielsweise um die Augenregion. Es entstehen Entzündungsvorgänge, die Augengegend wird bekratzt und es kommt zu eitrigen Bindehautentzündungen oder verklebten Augenlidern. Lassen Sie das unbedingt von einem Tierarzt nachschauen. Und sollte sich der Verdacht eines Raupenkontakts bestätigen, empfiehlt es sich, die Katze mit viel warmem Wasser abzuduschen, um weitere Schäden zu vermeiden.