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Flohbefall Katze

Ria E. aus Andratx fragt:

Meine Katze ist – besonders in der warmen Jahreszeit – von Flöhen befallen. Sie ist weder allergisch auf Flöhe, noch kratzt sie sich übermäßig, daher unternehme ich auch nichts dagegen. Eine Bekannte plagt mich jetzt ständig, dass ich der Katze etwas dagegen geben soll. Sie lebt aber nur draußen und ich denke andere freilebende Katzen oder Wildtiere müssen sich auch damit herumschlagen. Wie ist Ihre Meinung dazu?

 

Liebe Ria!


Meine Meinung dazu ist recht eindeutig. Ich bin der Ansicht, dass Parasiten bei Haustieren bekämpft werden sollten! Bei Wildtieren haben wir leider gar nicht erst die Möglichkeit, in diese Plage einzugreifen, aber glauben Sie mir, jedes Mal wenn ich beispielsweise einen von Flöhen und Zecken quasi leergesaugten und halbtoten Igel in die Hände bekomme, wünsche ich mir, ich könnte es tun. Bei unseren Haustieren sollten wir regulierend eingreifen, egal ob die Tiere ins Haus kommen oder nicht. Zum einen verhindern wir damit die uneingeschränkte Ausbreitung der Plagegeister und zum anderen dämmen wir Krankheiten ein, die von diesen Parasiten verbreitet werden.
Katzenflöhe zum Beispiel sind Zwischenwirte für so einige Krankheiten: Am häufigsten kommt sicherlich die Ansteckung mit einem Bandwurm vor, dem so genannten Gurkenkernbandwurm, der auch Hunde befällt. Aber auch eine für Katzen sehr gefährliche Blutkrankheit, die feline infektiöse Anämie, kann übertragen werden. Ebenfalls können Flöhe die Erreger der Katzenkratzkrankheit (Bartonella henselae) oder typhusartige Infektionen (Rickettsia felis) beherbergen. Krankheiten, die auf indirektem Weg letztendlich auch dem Menschen gefährlich werden können. Und abgesehen von diesen Komplikationen bin ich der Ansicht, dass es für das Tier keinesfalls angenehm sein kann, von stechenden und saugenden Schmarotzern gepiesackt zu werden. Auch wenn keine Allergie vorliegt, ist der Juckreiz sicherlich groß. Geben Sie sich also einen Ruck und „gönnen“ Sie Ihrem Kätzchen eine regelmäßige Anti-Floh-Pipette!