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Würmer beim Haustier

Werner W. aus Santa Ponsa fragt:

Ich habe ständig in meinem Bekanntenkreis die Diskussion über die Entwurmung von Haustieren. Können Sie mir bitte erklären, wie sich so ein Wurmbefall eigentlich äußert? Ich habe noch nie Würmer im Kot meiner Hunde gesehen!

 

Lieber Werner!


Wurmbefall äußert sich auf unterschiedliche Weise, und wenn Sie tatsächlich ausgewachsene Würmer im Kot sehen, ist der Befall in der Regel massiv. Wiederkehrender Durchfall, so genanntes „Schlittenfahren“, aufgetriebener Bauch oder einfach nur Leistungsdepression sind die häufigsten Symptome. Ist der Infektionsstatus allerdings gering, werden Sie keine Krankheitszeichen bei Ihrem Haustier bemerken. Trotzdem ist bei Tieren, die in der Familie leben, schon aus hygienischen Gründen eine Behandlung wünschenswert.

Um zu erfahren, ob das Tier verwurmt ist oder nicht, sind Kotuntersuchungen unerlässlich. Es gibt bestimmte Verfahren in der Routinediagnostik, in denen zumindest die gängigen Parasiten sehr gut angereichert und nachgewiesen werden können. Dazu sollte eine Sammelkotprobe von 3 Tagen, am besten gleich im Spezialbehälter, beim Tierarzt zur Untersuchung abgegeben werden. Auf diese Weise ist es auch möglich, vorhandene Wurmspezies richtig zu diagnostizieren und vorbeugende oder therapeutische Maßnahmen kontinuierlich zu überprüfen. Trotzdem ist ein negativer Befund nicht immer aussagekräftig genug. Liegt durch entsprechende Krankheitssymptome der Verdacht auf eine Infektion durch Parasiten vor, kann es nötig werden, den Kot mit labortechnisch weiterführenden Verfahren zu untersuchen. In jedem Fall ist es aber ratsam, regelmäßig vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen – unter anderem auch unter dem Aspekt der Gesundheit des Menschen.