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Dirofilarien

Karsten S. aus Cala d’Or fragt:

Wir hören immer wieder von der gefährlichen Herzwurmkrankheit. Handelt es sich dabei tatsächlich um einen Parasiten und welche Tiere sind davon betroffen?

 

Lieber Karsten!


Ja, es handelt sich tatsächlich um einen Parasiten und zwar um einen Fadenwurm, der sich in Herz und Haut einnistet. Die Erkrankung nennt sich Dirofilariose. Von unseren Haustieren sind hauptsächlich Hunde betroffen. aber auch Katzen und sogar Menschen sind empfänglich für den Schmarotzer.

Überträger sind Stechmücken, die beim Biss die Larven übertragen. Diese entwickeln sich im Unterhautgewebe und in der Muskulatur weiter und wandern dann ins rechte Herz und in die Lungenarterien ein. Dort findet die Endreifung zu den 15 bis 30 cm langen Würmern statt.

Wird der Wurmbefall nicht behandelt, füllen sich Herz und Gefäße langsam mit den Parasiten. Die Folge sind Entzündungsreaktionen, Bluthochdruck und Herzschwäche. Kommt es zu einem Platzmangel im Herzen, wandern die Würmer in die Hohlvenen ab, was für den Wirt lebensbedrohlich wird. Bis es jedoch Krankheitssymptomen auftreten, kann eine geraume Zeit vergehen und der Befall wird oftmals nicht bemerkt.

Um eine Dirofilariose zu diagnostizieren bzw. auszuschließen, stehen spezifische Bluttests zur Verfügung. Behandelt wird mit speziellen Wurmmedikamenten, wobei bei einem bestätigten Verdacht Vorsicht geboten ist, da das abrupte Absterben großer Wurmmengen zu Komplikationen führen kann. Daher ist es gerade in unseren Regionen empfehlenswert, dem Herzwurmbefall vorbeugend entgegenzuwirken. Man sollte zur routinemäßigen Wurmkur Tabletten benutzen, die auch gegen Dirofilarien wirksam sind. Fragen Sie bei Ihrem nächsten Tierarztbesuch, ob das Medikament, das Sie benutzen, diese Voraussetzung erfüllt.