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juvenile Vaginitis

Vanessa Sch. aus Deutschland fragt:


Wir haben am Samstag unseren Welpen bekommen, eine Hündin. Sie ist sechs Monate alt und nicht kastriert. Sie trinkt normal und frisst auch für ihre Größe normal. Heute habe ich allerdings gesehen, dass sie an ihrem Geschlechtsteil eine gelbe Flüssigkeit hat. Sie jammert aber nicht wegen Schmerzen, sondern tobt munter herum – also alles wie immer. Was könnte es sein? Danke für die Hilfe!

 

Liebe Vanessa!


Bei Ihrer Beschreibung muss man auf jeden Fall an das Krankheitsbild einer juvenilen Vaginitis denken. Dabei handelt es sich um eine bakterielle Scheideninfektion der virginellen Hündin. Die klinischen Symptome sind meistens nicht schwerwiegend und verursachen zu Beginn kaum Probleme. Trotzdem kann es bei den jungen Hündinnen zu krankhaften Veränderungen im Urogenitalbereich oder zur Keimverschleppung kommen, da das körpereigene Abwehrsystem noch nicht vollständig entwickelt ist.

Die Vaginitis sollte also unbedingt effizient therapiert werden. Das kann einerseits mit einem adäquaten, also mit einem gegen die speziellen Erreger wirksamen Antibiotikum geschehen, oder andererseits mit einem antibiotikaunabhängigen Therapiekonzept wie beispielsweise mit Spülungen des vestibulo-vaginalen Bereichs. Denkbar wäre auch eine Autovakzinierung, also eine individuelle Impfung, als Therapie.

Nach Abklingen der Symptome und nach Abschluss der Behandlung sollte eine Kontrolluntersuchung folgen. Die juvenile Vaginitis ist in diesem Alter nichts Ungewöhnliches und die Aussicht auf eine vollständige Heilung bei einer gezielt eingesetzten und frühzeitigen Therapie ist sehr gut.