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Lebertumoren

Franz J. aus Puerto Andratx fragt:

Unser Hund war in letzter Zeit so komisch und als er dann auch noch plötzlich einen ganz dicken Bauch bekommen hat, sind wir zum Tierarzt gegangen. Dort wurde festgestellt, dass sich Blut im Bauch angesammelt hatte und dass er Lebertumoren hat. Unsere Frage an Sie ist nun, ob man so etwas operieren kann, oder wie wir uns verhalten sollen?

 

Lieber Franz!


Das kann ich so nicht beantworten, da es viele verschiedene Formen von Lebertumoren gibt. Zum einen gibt es primäre Lebertumoren, bei denen die Tumorerkrankung aus den Leberzellen hervorgeht. Sie lassen sich in drei Typen unterscheiden: einen einzelnen Leberlappen betreffende Tumoren, so genannte Solitärtumoren, multifokale Tumoren, also Zubildungen die abgrenzbar sind, aber an verschiedenen Stellen der Leber auftauchen oder Tumoren mit diffusem Verteilungsmuster, bei denen das ganze Lebergewebe angegriffen ist. Zum anderen gibt es in der Leber relativ häufig Metastasen von Tumoren mit anderer Primärlokalisation, da die Leber das Organ ist, welches als erstes vom venösen Blut der anderen Bauchorgane durchflossen wird.
Ohne feingewebliche Untersuchung ist es also gar nicht möglich zu entscheiden, ob eine Operation sinnvoll wäre oder nicht. Wenn in der Ultraschalluntersuchung geklärt werden konnte, ob es sich um einen Solitärtumor handelt, ist die Entfernung des Leberlappens u.U. sinnvoll und kurativ, sofern der Blutverlust aufgefangen werden kann. Handelt es sich aber um einen multifokalen Prozess, möglicherweise mit mehreren blutgefüllten Hohlräumen ist eine Operation wahrscheinlich nicht durchführbar, da diese Geschwulste meistens eine fragile Textur haben und zur Ruptur neigen. Eine Massenblutung in den Bauchraum ist dann häufig die begleitende Komplikation.
Sie sehen, die Prognose hängt entscheidend von der Art des Tumors und vom Gesundheitszustand des Patienten ab.