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Kastrationsmöglichkeiten Hündin

Helga O. aus Marratxi fragt:

Wir haben eine Pastor-Mallorquin-Mix-Hündin, die am 14. Februar ein Jahr alt wird. Sie ist gerade läufig und wir sind derzeit am Abklären, wo und wann wir sie kastrieren lassen.
Von Freunden in Deutschland, die ebenfalls relativ große Hunde haben, wurde uns empfohlen darauf zu achten, dass eine Kastration nach Möglichkeit endoskopisch durchgeführt werden sollte und es völlig ausreichend wäre, nur die Eierstöcke komplett zu entfernen, die Gebärmutter jedoch zu lassen.
Bieten Sie diese Option an und was ist zu beachten?

 

Liebe Helga!


Bei der Kastration der Hündin gibt es die Methoden der Ovariohysterektomie und der Ovarektomie. Bei der ersten Methode werden beide Eierstöcke und die gesamte Gebärmutter entfernt. Bei der zweiten Methode entfernt man nur die Ovarien und belässt den Großteil der Gebärmutter in der Bauchhöhle, wo sie sich nach gewisser Zeit zurückbildet und dort inaktiv verbleibt. Studien zufolge ist der gewünschte Effekt wie Unfruchtbarkeit und Unattraktivität für Rüden bei beiden Operationsmethoden der gleiche. Auch die gefürchtete Komplikation einer später auftretenden Harninkontinenz ist verschiedenen Langzeitstudien zufolge bei beiden Methoden statistisch gleich zu bewerten.

Wir bieten beide Methoden an, bevorzugen aber in der Regel die Ovariohysterektomie, da uns bei solchen Hündinnen, bei denen nur die Eierstöcke entfernt wurden, immer wieder Fälle einer Endometritis, also eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut, oder einer hormonellen Aktivierung des Uterus, beispielsweise bei östrogenaktiven Tumoren, begegnet sind. Einen wesentlichen Unterschied in der Traumatisierung durch die Operationswunde sehen wir bei der routinemäßigen Kastration einer gesunden Hündin nicht, da unsere Methode nur einen sehr kleinen Schnitt benötigt und wir daher auf die endoskopische Variante verzichten. Gerne können Sie uns zur weiteren Beratung auch telefonisch kontaktieren.